Im Rahmen meiner Tätigkeit als SMI plane ich, im Zyklus 3 Schüler:innen als Mediencoachs einzusetzen. Ziel ist es, Lernende zu befähigen, ihre Medien- und Digitalkompetenzen zu vertiefen und diese als Peer-Coachs an andere Schüler:innen (und ggf. Lehrpersonen) weiterzugeben.
Dazu suche ich den Austausch mit Personen oder Schulen, die bereits Erfahrungen mit Mediencoach-Konzepten oder ähnlichen Projekten gesammelt haben.
Mich interessieren insbesondere:
konkrete Konzepte oder Projektbeschreibungen
Organisation und Rahmenbedingungen
Gelingensbedingungen und Stolpersteine
Ich freue mich über Hinweise, Materialien, Erfahrungsberichte oder den direkten Austausch. Vielen Dank!
Ein spannender Gedanke. Das Thema Mediencoachs im Zyklus 3 finde ich sehr relevant, gerade im Hinblick auf die Förderung von Peer-Learning-Ansätzen im Bereich der digitalen Bildung.
Im Kanton Bern sind mir aktuell keine Projekte bekannt, die explizit unter dem Begriff „Mediencoaches“ laufen. Oft übernehmen Schüler:innen jedoch punktuell Peer-Rollen in bestehenden Medien‑ oder Präventionsprojekten, ohne dass dies speziell als solches ausgewiesen wird.
Es lohnt sich deshalb, auch nach verwandten Konzepten zu suchen etwa unter Stichworten wie Peer‑Education, Jugendliche als Multiplikator:innen oder Schüler:innen leiten Workshops. Viele Schulen arbeiten bereits in diesem Sinne, ohne den Begriff „Mediencoach“ zu nutzen.
Ich bin gespannt, ob jemand aus der Community bereits ein ähnliches Projekt umgesetzt hat. Informationen dazu wären sicher für viele hier von Interesse.
Liebe Grüsse
Martin Eric Ritz, Dozent und Berater im Portfolio Schule und Digitalität