Gerne eröffne ich eine Diskussion, zu zwei Themen, über die ich hier schon viel für mich Hilfreiches lesen konnte. Trotzdem noch mein konkreter Fall:
Ich unterrichte an einer 3./4. Mischklasse und darf nächstes Schuljahr auch mit Deutsch starten. Mir wurde gesagt, und das habe ich hier ja auch gelesen (allerdings mit Sprst 3 für die 2. Klasse), dass die Sprachstarken jeweils auch für die nächsthöhere Stufe gehen würden. Konkret: Momentan wird unsere Klasse mit den Sprachstarken 4 unterrichtet, also auch die Dritteler. Somit ist im nächsten Schuljahr Band 3 dran, für die künftigen Dritteler und Vierteler. Nun bin ich mit der Kollegin zusammen gesessen zwecks Aufteilung der Themen gemäss Jahresplanung. Und das ging so: Du hast hier eine längere Sequenz, also nimmst du hier wieder eine kürzere, ich habe hier eine kürzere, also nehme ich hier wieder eine längere.
Dabei schauten wir nicht gross auf die Inhalte, sondern eher auf die Länge der Sequenzen…d.h. mein Vorschlag, themenorientierter aufzuteilen, wurde abgelehnt (also dass z.B. ich die Grammatik/RS und die Kollegin die eher themenorientierten Themen nähme).
Wir werden beide das Fach „Deutsch“ mit je zwei Lektionen unterrichten.
- Was haltet ihr davon? Kann das gut kommen? Sollen wir nochmals über die Planung? Bin noch nicht so davon überzeugt…
- Ist es überhaupt sinnvoll, das Fach „Deutsch“ aufzuteilen? Wenn mit den Sprachstarken gearbeitet wird?
(Hintergrund: Ich freue mich sehr, dass ich Deutsch unterrichten darf, wurde aber ziemlich enttäuscht, als ich hörte, dass ich „nur“ zwei Lektionen vom „Deutschkuchen“ erhalte…)
Ah, noch etwas: Wie erklärt man spitzfindigen Eltern an einem Elternabend, dass das Fach Deutsch in diesem Schuljahr aufgeteilt wird? Ich möchte nicht nur stundenplantechnisch argumentieren, sondern möglichst so, dass die Aufteilung als sinnvoll nachvollzogen wird…
Herzlichen Dank für die Einschätzung meiner Situation soweit möglich und die Unterstützung.