Für mich ist es zentral, wie es bie den Kindern ankommt.
Wie ich verstanden habe sind die Signale so, dass die Kinder die Unterscheidung festgestellt haben und diese andere Wirkung verstehen, begreifen wollen.
Mein Lösungsansatz:
Da es in der Klasse ein Thema ist - es in der Klasse dann offiziell zum Thema machen:
- Wie oder durch was haben die Schüler ein Unterschied festgestellt?
- Wie ist es bei ihnen angekommen?
- was lösst es bei den Kindern aus?
- was stört sie daran?
- was sind Chancen/Gefahren Vorteile/Nachteile und für wen?
- wo ist es für sie wichtig, dass die Lehrkräfte eine gleiche Haltung einnehmen und warum?
Ev. Anknüpfung zum Thema Mensch - Maschinen … Individuum … Werte … Eigene Lebensgeschichte …
Es ist mir bewusst, dass es schwierig ist situativ richtig zu reagieren. Jedoch finde ich es ganz wichtig dass du solche Imputs ernst nimmst auch wenn du sagen musst, … das muss ich mir noch genau überlegen. Das Thema dann später aufgreifen.
Ideal zusammen mit der anderen Lehrperson, dies Investition lohnt sich garantiert. Wenn die Kinder einbezogen werden, dann übernehmen sie (wenn auch unbewusst) Verantwortung. Gleichzeitig wären beide Lehrkräfte auf dem gleichen Stand und merken wie sie ihre Haltung/Reaktion am Besten gewichte.
Wenn jeder Einzelne merkt, dass er/sie ernst genommen wird, dann müssten sich die extrem Sytuationen rasch deutlich bessern. Du wirst recht schnell eine entsprechende Wirkung feststellen.
In extremen Fällen werden die Kinder „das so extrem ernst genommen zu werden“ für ihre persönlichen Zwecke gebrauchen - was aber bei geschickter Steurung zusätzlich ein Erfolg sein kann, die Klasse einzubinden und zu faszinieren.
Keine Shows!
Denn nur so werden alle ihren Beitrag zu einem aktiven Mitwirken einbringen.
Voraussetzung ist jedoch, dass man sich nicht mehr immer an den Stoffplan hält und die Themen der Schüler (was sie beschäftigt, ablenkt …) auch wirklich zum Thema macht.
Für eine spätere Stufe hat sich auch ein wöchentliches Zeitfenster pro Woche Bewährt. Die Themen werden während der Woche öffentlich aufgeschrieben, die Schüler können in den pausen eigene Themen einbringen und wenn es soweit ist, wird demokratisch abgestummen welches Thema behandelt wird. Für dich ist dann immer auch eine entsprechende Priorisierung erkennbar worauf du auch wieder entsprechend reagieren kannst.
Mir ist klar, dass eine hohe Kompetenz an sozialem Verhalten gefordert ist, was die Schüler/innen zum Teil dann auch noch lernen können/müssen.
Von dir verlangt es eine hohe Flexibilität, zum Beispiel eine Pause „aus aktuellem Anlass“ in absprache mit den Schülern zu verschieben. Es lässt sich wirklich nicht alles in 45/50 Minutenblöcke erledigen.
Bin sehr gespannt, wie es bei dir weiterläuft.