Guten Tag
Wir versuchen seit 2 Jahren ein traumatisiertes Kind in die Klasse zu integrieren. Zuerst noch im Regelunterricht und dann als bVSA Schüler. Es kam oft zu heftigen Wutausbrüchen mit Möbel die geworfen wurden, Personen wurden geschlagen. Im November wurde er auf der EB für die Überprüfung eines bVSA sep. angemeldet. Wir (Schulleitung, EB, KLP, IF) waren uns einig, dass das die beste Lösung für ihn ist. Am Austauschgespräch mit dem Inspektorat waren wir als KLP und IF aber nicht dabei. Von der SL erhielten wir die Rückmeldung, dass dies jetzt so verfügt worden ist. Seither hat sich die Situaiton in der Klasse ein wenig beruhigt. Jedoch sind wir (KLP und IF) immernoch überzeugt, dass es für das Kind das Beste ist, seperativ zu beschult werden. Nun hat die Mutter Einsprache erhoben. Dazu mussten wir (KLP und IF) schriftlich eine Stellungsnahme schreiben und diese via Schulleitung an das Inspektorat senden. Zum erneuten runden Tisch waren nur die Schulleitung, die Mutter, das Inspektorat und das neue Klassenteam (neue Lehrpersonen, welche das Kind nicht kennen) eingeladen. Wir durften nicht teilnehmen. Nun wurde entschieden, dass das Kind bleibt. Da alle Personen am runden Tisch nur positiv gesprochen haben und sie sich alle sicher sind, dass eine Integratiion das Richtige ist.
Meine Frage dazu ist, ist es üblich, dass die jetzige IF und KLP nicht zu solchen runden Tischen eingeladen werden und wer lädt dazu ein, das Inspektorat oder die Schulleitung? Darf ich darauf bestehen, dass ich auch teilnehmen möchte? Oder gibt es keine Regelung?
Ich möchte daraus ein Learning ziehen, damit ich weiss, wie ich in einem vielleicht nächsten Fall besser darauf eingehen kann und vorallem für das Kind und sein Wohl einstehen kann.
Ich danke für die Rückmeldung!