Aktuell bin ich im Studium"schulische Heilpädagogik" und werde bald eine neue Stelle als schulische Heilpädagogin beginnen. Ich werde drei Klassen (Basistufe, 1./2. Klasse und 3.-6. Klasse) und zwei bVSAint.-Kinder begleiten. Vorher habe ich an einer besonderen Volksschule gearbeitet und da war ich eher als Lehrperson tätig.
Ich bin etwas unsicher, wie ich die Arbeit an der Regelschule starten und wie ich den Überblick bei drei Klassen behalten soll. Es ist mir wichtig, zu Beginn sicher mit allen Kindern in Kontakt zu treten und v.a. zu beobachten. Trotzdem habe ich ja den Auftrag bald mit der Förderung zu starten - gerade auch weil der 1. November für die EB-Anmeldung rasch kommt.
Hat jemand Tipps oder Vorschläge, wie ich meinen Start bestmöglich planen und durchführen kann und wie ich den Überblick dabei behalten kann?
Ein solcher Start ist sehr individuell– je nach eigener Person, der Dynamik in den Klassen und auch der Zusammenarbeit mit den Klassenlehrpersonen. Du musst zu Beginn noch nicht alles im Griff haben.
Ich würde die ersten Wochen vor allem nutzen, um Beziehungen aufzubauen, zu beobachten und eine gute Struktur zu finden.
Wichtig ist der Austausch mit den Klassenlehrpersonen: Was läuft gut? Wo gibt es Herausforderungen? Gerade bei drei Klassen ist eine gute Zusammenarbeit sehr wichtig und hilfreich.
Ganz wichtig: Du bist nicht allein! Nutze den Austausch sowie die Möglichkeit einer Heilpädagogischen Fachberatung, wenn du Fragen hast und/oder Unterstützung brauchst. Mit der Zeit wirst du deinen eigenen Rhythmus finden.